Das Umfeld leidet mit

Shownotes

Dieser Podcast entstand im Rahmen meiner Maturaarbeit am Gymnasium Kirchenfeld Bern.

Interviewpartnerinnen: – Eine Angehörige, die aus Gründen der Privatsphäre anonym bleibt – Martina Schad und Melody Di Antonio von CONTACT Weiterführende Informationen und Unterstützung: CONTACT – Stiftung für Suchthilfe Fachverband Sucht Sucht Schweiz

Produktion, Interview und Moderation: Samuel Alig Jacobson

Vielen Dank an alle Personen, die zur Entstehung dieses Podcasts beigetragen haben.

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00:00:04: Ist dir das auch schon mal passiert, dass du da irgendwie beim Bahnhof stehst?

00:00:08: Du wartest so auf die Bus und dann plötzlich steht so ein Typ neben dich und fragt, irgendwie hast du mir etwas mit uns.

00:00:15: Und irgendwie näher gibt man das so ein kleines unangenehmes Gefühl, wo ich weiss nicht ob ich dem etwas geben soll oder ob es einfach sein soll.

00:00:24: Und nachdem der Typ jetzt weg ist bleibt er mir oben noch so ein bisschen im Kopf.

00:00:29: Ich frage mich wie ich eher zu seinen jetzigen Situationen kam und wie seine Familie darauf reagiert.

00:00:37: Und vielleicht hat sie ihre Familie, wie ich, mal entscheiden müssen ob sie mir weiterhelfen oder nicht?

00:00:44: Genau um diese Fragen geht es in meinem Podcast!

00:00:47: Ich bin auf die Suche gegangen nach Angehörigen von Heroinabhängungen und habe herausgefunden was Zucht auf ihr eigenes Leben für Auswirkungen hat.

00:00:59: Mein Name ist Samuel Aligakobson.

00:01:02: Egal, ich gebe mir Killefeld und beschäftige mich in meiner Maturarbeit mit dem Thema Welche Auswirkungen haben Heroinapenge auf Ihres familiären Umfeld?

00:01:13: Ich habe das Thema ausgewählt.

00:01:15: Weil wenn man über Heroinapanen geht, rätst du oft nur die betroffenen Personen mit dem Punkt.

00:01:22: Doch bei einer Suchterkrankung betrifft es aber selten nur die Konsumierenden.

00:01:26: selbst Älteren, Geschwisterte Partnerinnen und Partner oder andere Angehörige erleben auch Ängste, Schamgefühl, Unsicherheiten und grosse Emotionalen Belastungen.

00:01:40: Genau diese Perspektive will ich in diesem Podcast im Fokus legen.

00:01:46: Ich habe meinen Podcast in zwei Teilen aufgedeut.

00:01:49: Zuerst hören Sie eine persönliche Geschichte vor der Mutter, deren Sohn sehr heroinabhängig war.

00:01:57: Sie erzählt von Ihren Erfahrungen und wie die Suchterkrankung ihres Lebens und Duss von ihrer Familie verändert hat.

00:02:06: Näher ordnet zwei erfahrene Fachpersonen das VBSPI und vergleiche es mit dem, was sie bei ihrer täglichen Beratungsarbeit erleben.

00:02:17: Damit wir Geschichten von unseren Interviewpartnerinnen ein bisschen besser verstehen können, nehme ich euch kurz zurück in die Schweiz der Achtzigrundeinziger Jahre.

00:02:26: Zu dieser Zeit war Heroines grosses gesellschaftliches Problem.

00:02:29: In Städten wie Bern und Zürich, waren offene Drogenszene entstanden.

00:02:34: Drogen sind dort öffentlich konsumiert und gehandelt worden.

00:02:37: Besonders bekannt war der Blattspitze in Züri, wo sich Anfangs-Ninzenjahr viele Menschen öffentlich Heroine gespritzt haben.

00:02:45: Aber auch Bern ist stark vor Drogeszenen betroffen gewesen – zum Beispiel auf der kleinen Schanze oder beim Kocherpark.

00:02:53: Aber warum macht die Heroine eigentlich so schnell abhängig?

00:02:56: Heroin hat ein sehr hohes Abhängigkeitspotenzial.

00:03:00: Viele Leute wollen nur ab und zu Heroin konsumieren, jedoch kann sich das aber schnell um einen täglichen Konsum entwickeln.

00:03:08: Das Problem ist, dass man nicht nur psychisch abhängig wird sondern auch körperlich.

00:03:14: Also das bedeutet wenn ich probiere aufzuhören bekomme ich sehr starke Entzugserschehrungen zum Beispiel Unruhen, Schlafprobleme, Schmerzen, Übelkeit oder eben starkes Frieden.

00:03:25: Das Gefährliche daran ist, sobald die Heroin wieder konsumieren verschwindet die Entzugserscheinungen sehr schnell wieder und so entsteht ein Kreislauf.

00:03:36: Irgendwann wird Heroin nicht nur genommen wegen der Wirkung sondern auch um die unangenehmen Entzugsercheinung zu verhindern.

00:03:45: So werden diese Leute aber arbeitsunfähig und können nicht mehr ein normales Leben leben weil sich alles nur noch ums Heroin dreht.

00:03:53: Und eben genau in diesen Achtzigern und Nünzigerjahren hat meine Interviewpartnerin die Heroinabhängigkeit von ihrem Sohn miterlebt.

00:04:01: Wie sich das auf ihres eigenen Leben und auf ihre Familie ausgewirkt hat, erzählt sie uns jetzt selber!

00:04:09: Vielen Dank, dass ihr euch Zeit genommen habt.

00:04:11: Meine Fragen zu meiner Maturarbeit beantworten.

00:04:14: Das mache ich

00:04:15: gerne.

00:04:17: Könntet ihr kurz erklären, in welcher Beziehung dir schon betroffen eine Person gestanden seid?

00:04:23: Er war mein Stiefsohn.

00:04:25: Mein Mann hat bei der Scheidung das Kind zugesprochen übergeholt.

00:04:31: Ich bin ... ... vierundzwanzig Jahre alt gewesen und mit dem Stiefssohn vier Jahre, wo wir zusammengekommen sind.

00:04:39: Natürlich habe ich nachdem ich das alles gewusst habe, nicht begriffen können was zu dieser Zeit ja nicht selten war, dass ein Vaters Kind übergeholt hat.

00:04:51: Und die haben mir auch noch erzähliger vorgestellt, dass das sehr schlimm war.

00:04:58: Erst später habe ich vieles erfahren und natürlich auch von der Riefe her, wo ich selber kam, gewusst, dass so ein kleines Kind sich vielmals bestritten reihe auf eine Seite.

00:05:16: orientiert.

00:05:17: Und das war zu dieser Zeit einfach der Papa und nicht die Mama.

00:05:23: Die Mama von meinem Stiefsohn hatte schon zwei Kinder aus erster Ehe gehabt, sie waren zu ihrer Zeit in Jugendalter gewesen und sie hatte ein kleines Problem und wie sie mir den später erzählt hat auch Angst gehabt, jetzt noch mal ein Kind zu haben.

00:05:44: wo ihr so immer?

00:05:50: nur, weil ich beim Papa sehe und nicht bei ihr.

00:05:53: Nur zu dieser Zeit, wo das alles gesehen ist, habe ich das überhaupt nicht verstanden.

00:06:00: Leider habe ich die Umgang zwischen Sohn und Mutter auch nicht gehört in der Zeit, aber auch nicht verhindert.

00:06:11: Es hat sich eine große Entfremdung eingestellt Zwischen Mutter und Kind, obwohl die Mutter nur ein paar Kilometer entfernt klebt hat.

00:06:24: Und die Nöchel hat sich auch nie mehr eingestellt.

00:06:28: Wie

00:06:29: ist es mit der Drogensucht genau angefangen?

00:06:34: Gegen Ende von der Schulzeit hat man sich natürlich überlegt, was wie leer kommt in Frage.

00:06:43: Mein Mann hätte das gerne gehabt, wenn mein Stiefsohn Hätte irgendetwas im Schloss oder Metall gebaut, weil wir kleine Firmen mit ein paar Angestellten, also schon etwas mehr gehabt haben.

00:06:58: Aber er wollte unbedingt kochen werden und so hat er den Lehrstel angetreten in einem Hotelrestaurant, der nicht gerade ganz in der Nähe war sodass er nicht mehr täglich heiko ist, sondern dort das Zimmer hatte und nur noch in seiner Freizeit heiko war.

00:07:22: Was mir zuerst aufgefallen hat, ist, dass er angefangen hat ziemlich schnellhaft mit Rauchen.

00:07:28: Ich weiß aber nicht ob er das vorher nicht auch schon heimlich mit der Kollegin gemacht hätte.

00:07:32: Nur ich habe es nicht gemerkt, weil mein Mann und ich haben selber geraucht und so, dann habe ich das natürlich auch nicht gekrochen wenn er heiko isch.

00:07:41: Das war jetzt das erste.

00:07:44: Später habe ich einmal beim Aufruhmen von seinem Zimmer da daheim so etwas Bruns angefunden, wo ich nicht zuordnen hatte und nicht wusste was es ist.

00:07:56: Und dann hast du ihn einfach dort liegen lassen und ihn den das nächste mal gefragt.

00:08:01: Dann hat er gesagt dass das haschisch ist.

00:08:05: Na gut, ich habe keine Erfahrung gehabt aber ich habe natürlich in der Zeit, wenn man das endet... Siebzeigjahr.

00:08:12: Natürlich hat man viel gehört in den Sechziger-Siebzeigerjahren von Flauerbauern oder von denen, die Marihuana und so konsumieren.

00:08:23: Und ich habe es ehrlich gesagt nicht so schlimm gefunden und habe natürlich dort nicht gedacht, dass das natürlich eine Fortsetzigkeit gibt wie ich nicht informiert war.

00:08:43: Ich habe zu dieser Zeit gemeint, dass es mir lieb ist, dass ein wenig Marihuana oder Hashish nimmt.

00:08:54: Weil ich habe zu der Zeit Alkohol schlimmer gefunden, weil ich das auch manchmal gesehen hatte, dass Leute mit Alkohl eher aggressiv reagieren und erst einer der sanfte Typ

00:09:08: war.".

00:09:11: Wann hat ihr das erste Mal gemerkt, dass eure Sohn vielleicht etwas härter eindrogen genommen hat?

00:09:18: Er fand die Lehre zwar anstrengend, aber er hat sie abgeschlossen und hat dann noch über zwei Jahre in einem anderen Restaurant als Koch geschaffen.

00:09:29: Und nachher hatte er genug und dann kam es zu uns in den Betrieb.

00:09:35: Natürlich hatte er jetzt nicht viel Ahnung.

00:09:39: Mein Mann hat ihn noch vorgeschlagen, zwei die Leer.

00:09:43: Aber das wollte er nicht mehr.

00:09:45: Oder einfach so einen kaufmännischen Kurs.

00:09:50: Er fang zweimal an, aber er war überfordert.

00:09:54: Und so hat er sich in den Betrieben eingearbeitet und es ist auch ganz gut gegangen.

00:10:04: Was ich dann erinnere, habe ich gemerkt ... einfach eher recht so aufgestellt worden ist, wo eine nicht in seinem Charakter gelegen ist.

00:10:18: Und dann habe ich schon gefragt, da klein noch nachgefragt wegen Drohke, aber ich meine was wollte ich?

00:10:25: Ist sieben oder zwanzig gewesen oder fünf und zwanziger?

00:10:28: Ich weiß es nicht mehr.

00:10:29: So genau zu dieser Zeit!

00:10:32: Und darauf hätte er gesagt Nein, nein, nein.

00:10:35: Er kann ein bisschen ... Und dann habe ich es auch auf sich beruhen lassen.

00:10:43: Er hat in einer Wege gewohnt mit zwei Kollegen, die Freunden von der Jugend – ja das sind natürlich klein weniger Worte als ein oder andere – in Partnerschaften entstanden und die haben eine Familie gegründet und natürlich den anderen Interessen gehabt als mein Stiefsohn.

00:11:09: Wenn hättet ihr jetzt erst mal erfahren, dass euer Sohn heroin konsumiert hat und hat es dort ohne so bestimmte Anzeichen oder Verhaltungsänderungen gegeben?

00:11:21: Es hat sich schnell einmal geändert.

00:11:26: Seines Verhalten, wie du es gesagt hast ... Er ist immer öfter vorgekommen, dass er seine Rechnung nicht zahlen konnte, dass die Miete nicht zahlt.

00:11:39: Aber zu dieser Zeit bin ich immer noch eingesperrungen und denke, dass das ändert dann schon wieder.

00:11:48: An einem Tag ist ein Code mit den Stoßrechnungen maniger.

00:11:57: Und da habe ich gesagt, jetzt müssen wir aber darüber reden.

00:12:01: Jetzt muss man wirklich sagen, wo geht der ganze Lohn?

00:12:05: Weil du hast keinen schlechten Lohn!

00:12:08: Wo geht der ganzen Lohn hin?

00:12:10: Und an dem Tag hat er gesagt, dass er in die Heroinsucht rutscht ist.

00:12:22: Dass ich so verschrocken war, hatte er mit den Rechnungen auf der Tiste

00:12:27: und

00:12:28: aus dem Haus.

00:12:28: Hat

00:12:30: es dir auch bestimmte Anzeichen gegeben?

00:12:34: Ja, ich habe das schon vorhin gemerkt.

00:12:37: Das sind Blick ... Einfach so leer war und er ist auch sehr, sehr ruhig geworden.

00:12:43: Er hat auch nicht mehr erzählt was er jetzt will unternehmen oder was er noch unternimmt.

00:12:51: Einfach anders als vorher.

00:12:53: Und ein Klickand habe ich schon, dass da etwas anderes ist.

00:12:57: aber ich bin auch zu wenig ausgehend mit Rogen.

00:13:03: Aber nur habe ich gemerkt... Das ist Verhalten zuvor.

00:13:07: Zu der Zeit, wo man halt den Klima-Kanabissen so experimentiert hat oder auch denn, ist einfach ganz anders geworden.

00:13:17: und auch das hat man natürlich mit den Freunden oder mit den Kollegen, die sie nicht mehr gewusst haben, mit wem er einfach da umgangen will, die die Leute alle nicht kennt, haben wir sie nicht von dort gesehen, wie gesagt?

00:13:31: Und das alles sehen wir als ganze Bild.

00:13:33: Das hat sich einfach verändert gehabt.

00:13:35: Aber hier war es noch bis zu der Zeit.

00:13:42: Ihr habt ja gesagt, dass ihr euch sehr erschrocken hättet, oder?

00:13:46: Aber seid ihr noch andere Gefühle durch den Kopf gegangen?

00:13:50: In diesem Moment bin ich auch total blockiert gewesen und wusste nicht, was man für Lösungen finden kann.

00:13:59: Natürlich, wenn eine gewisse Zeit vergeht ... Einzige wo man kann machen, sich Hilfe holen.

00:14:08: Und das habe ich in dem Moment einfach gedacht.

00:14:13: Ich muss schauen ein weiteres Gespräch mit ihm zu führen.

00:14:17: will ich da jetzt nicht wissen so wie er aus dem Haus ist wenn er bereit ist überhaupt wieder über das überhaupt zu reden.

00:14:26: Da bin ich dann ein bisschen unsicher gewesen.

00:14:29: aber wo wir denn als nächstes Mal den Zusammenhang sind habe ich gesagt, dass es sehr wichtig wäre, wenn er Hilfe in einem Drogerberater oder auch bei einer Psychologin wird.

00:14:53: Das könnte ihm vielleicht helfen.

00:14:56: Nur er hat beides abgelehnt.

00:14:59: Das hätte nicht weller.

00:15:03: Und so, wie ich es so hilflos gesehen bin, habe ich zuerst natürlich ein Klick lesen und dann habe ich mich mit dem Drogenberater, der in der Nähe für uns ist an Termin vereinbart um mit ihm zu reden.

00:15:26: Nur gut, soweit hat das nicht viel gebraucht.

00:15:29: Er hat mir gesagt er sieht einen erwachsenen Mann.

00:15:34: Ich kann da gar nichts machen, wenn er es nicht freiwillig macht.

00:15:40: Was er kann sagen, dass ich zumindest mit der finanziellen Unterstützung muss aufhören.

00:15:52: Er muss darauf kommen, dass das so nicht weitergeht und solange ich ihm alles aus dem Weg rummert, was das betrifft... Also die emotionale Unterstützung, dir darf man nicht wegnehmen.

00:16:07: Das ist ja ganz klar.

00:16:08: aber zumindest die finanzielle weil er muss darauf kommen dass er halt einfach das Geld für sein Leben braucht und er sich muss Hilfe holen.

00:16:22: Wie haben denn andere Familien mit Kleider reagiert wie zum Beispiel Eure Ehemma?

00:16:28: Ich habe es bis dahin gar nicht gesagt.

00:16:32: Weil ich befürchte dass er das gar nicht kann nachverzüchern, weil seine Meinung natürlich war, dass er ihm ja das Brustleben gegeben hätte.

00:16:48: So gut es gegangen ist und wenn er einfach anders reagiert hätte mit Lehren so, dass das gemacht wäre gewesen.

00:16:58: Und zweitens will er auch ganz anders aufgewachsen ist, das liegt auch in seiner Kindheit.

00:17:06: Das heißt nicht dass er nicht geliebt wurde von seiner Eltern.

00:17:10: Das war sicher nur erst in der Berg aufgewachsern und dann mussten wir früher selber schauen, dass man vorwärtskommt, es ging so umgeblich zu sehen, dass schon Kinder oder Buben v.a.

00:17:24: ab sieben Jahren schon müssen auf die Alp wenn sich selbst nichts kehrten.

00:17:30: Der heimburenhofer, der so ein müssen vier Monate oder drei Monate auf die Alp.

00:17:38: Geißer oder Rindchen oder Kühehöhte und dann wird da natürlich schon ein klebes anderes verlangt.

00:17:50: Und wo er denn halt älter geworden ist ... Ich war immer in seiner Gedanken, dass er mal mit vorwärts kam im Leben.

00:17:59: Vor allem auch wirtschaftlich.

00:18:04: Darum habe ich einfach nichts gesagt.

00:18:07: Meine Töchter, die zu dieser Zeit schon aus dem Haus gewesen sind und Gründer der Ausbildung und auch ein wenig weiter weg waren, haben nie ... sich negativ küsse.

00:18:22: Aber wenn ich ehrlich bin, muss ich froh sein, dass sie zu dieser schlimmen Zeit nicht mehr konstant nach Hause gewohnt

00:18:31: haben.

00:18:33: Und ist das denn auch vielleicht eine psychische Belastung?

00:18:37: Dass die halt wussten, dass ihr es nicht im Erem eher machen und sagen könnt?

00:18:43: Natürlich war es ein grosser Stress, weil ich bei mir selber wusste ... dass das falsch ist, was sie machen.

00:18:51: Aber ich habe nicht anders können in dem Moment.

00:18:56: Denke dir nicht, dass die vielleicht auch wie euer Sohn geschützt haben von eurem Ehemann?

00:19:03: Vielleicht wäre er ja verrückt worden und ...

00:19:06: Ja es kann so sein oder?

00:19:08: Das sind natürlich verschiedene Gedanken zu dieser Zeit durch

00:19:13: den Kopf gegangen.

00:19:16: Einzige, was ich wusste, das muss etwas gehen.

00:19:18: Es muss ein bessere gehen und es muss eine andere gehen.

00:19:22: Also wieder habe ich glaube natürlich nicht mehr im Rückblick auch noch so viele Jahre.

00:19:29: Habe ich auch nicht mehr gedacht oder aber in dem Zeit habe ich's nicht will sagen.

00:19:39: Wie haben denn eure Freunde nicht rufreagiert?

00:19:42: Ich habe mich innergebe übernimmt Geöffnet.

00:19:46: Hier hat das nicht Welle.

00:19:49: Weiß nicht, kann man das Scham nennen oder will?

00:19:52: Das zu dieser Zeit natürlich noch als Novum gesehen ist.

00:19:58: und vor allem habe ich dem Stigma-Stiefmutter aus dem Weg geholt.

00:20:04: Wellen oder ja, das heißt sie kann nicht einmal ihren Stiefsohn so aufzuerchen dass der nicht so Schwere Probleme gekriegt hätte.

00:20:20: Das hat mich einfach sehr beschäftigt und darum habe ich lieber gar nichts gesagt, was sie hinter meinen Rücken geredet haben oder so.

00:20:30: Das weiss ich nicht.

00:20:32: Und eurer Stiefsohn hat ja im Betrieb von eurem Ehemann gearbeitet?

00:20:38: Sind die Mitarbeitende sicher in etwas mitbekommen?

00:20:42: Die haben ganz sicher mitübergekommen sind die Art sich geändert hat und natürlich auch seine Leistung.

00:20:52: Aber sie werden viel kredet hat darüber, aber natürlich nur unter sich.

00:21:00: Und so?

00:21:00: Das weiß ich nicht.

00:21:02: Fründe von ihm haben dir ja schon erwähnt, dass sie wie Familie gründeten und so, aber dass er immer noch ein paar Freunde hatte...

00:21:11: Also auch die, wo Familien kamen ... Hin und wieder.

00:21:15: natürlich haben sich die auch noch gesehen, aber halt sehr selten.

00:21:19: Und er hätte hier in einer Wege mit zwei anderen Kollegen gewohnt und die Hengla-Bau hat ein lieber Problem gehabt.

00:21:27: Die andere Freundin, wo er sich in der Zeit oder Frühend – ob man das Frühnd kann nennen?

00:21:32: Das ist frohlich!

00:21:34: Habe ich gar nicht gekannt.

00:21:35: Ich habe gewusst, welchen Kontakt das bestellen würde.

00:21:40: Aber wie gesagt ... Die haben sicher akzeptiert und hatten selber ein Problem wahrscheinlich.

00:21:50: Hat es Momente gegeben, in diesem bewussten Entscheidungsgehalt mitzugeben?

00:21:55: Aber seine Rechnungen nicht bezahlen?

00:21:58: Zu dem Zeitpunkt nicht, weil das in den Hintergrund gekommen ist.

00:22:03: Weil eine medizinische Notfalleitrede ist.

00:22:07: Er hat einen schweren Bandscheibenvorfall.

00:22:12: und dass das Spital offentalt ziemlich schnell hätte müssen erfolgen.

00:22:19: In der Woche im Spital, den hat er gesagt jetzt eintritt alles oder er wird einfach auf Heroin können verzichten.

00:22:30: Er sieht es jetzt im Spitol.

00:22:32: Er hat nie das Bedürfnis zum Heroins Nähe.

00:22:38: in dem Moment habe ich natürlich wieder eine grosse Hoffnung aufzubauen.

00:22:47: Nur, ganz glaubt habe ich es nicht, aber die Hoffnung kann ich kaum.

00:22:55: Und dann kam der Zitko, wo man Therapie hätte müssen.

00:23:03: Nach vier Wochen war er krankgeschrieben und hat Therapie für den Rücken hier absolviert.

00:23:14: Nur, das ist nicht so lang gegangen.

00:23:17: und dann ist er gekommen und hat einfach gesagt, er müsste das Auto haben.

00:23:26: Vorher hätte es ein Auto zur Verfügung gehabt.

00:23:28: Das Geschäftsauto, wo er jetzt nimmer hatte, in dem er im Krankenstand war.

00:23:32: Dann hätte das Auto halt müssen am Ort geblieben und dass ihn den anderen benutzt.

00:23:38: Weil er müsse halt gleich auf Zürich.

00:23:43: Den habe ich natürlich wieder, habe nicht gewusst.

00:23:46: Jetzt ist das ganze Vorhaben, wo noch K. hat geschütert aber man hätte es ja auch keiner gesehen kommen.

00:24:00: Das war eine ganz schlimme Zeit für mich wie ich hier zu dieser Zeit mit Maja noch nichts gesagt habe.

00:24:07: dass er am Abend gekommen ist.

00:24:12: Manchmal habe ich schon gemerkt, dass er auf einem Zug geschwitzt hat und das Auto nahm.

00:24:18: Wir fuhren dort noch hundert Kilometer zurück.

00:24:24: Ich warte immer wie auf Nodeln bis es wieder hier

00:24:32: war.

00:24:32: Warst du frustrierend für dich?

00:24:34: Sehr frustrierende.

00:24:37: Traurig, frustrierender.

00:24:41: Ich kann nicht sagen, wie.

00:24:42: Das war eine schlimme Zeit.

00:24:45: Und nachdem hat der Bewusstsein schon den Gefägauten zu geben?

00:24:50: Ja, dann habe ich gesagt ... Nachdem er wieder angefangen hat zum Schaffen, sagte ich, jetzt ist es einfach fertig.

00:25:01: Jetzt muss man sehr überlegen, wie das weitergeht.

00:25:07: Weil so geht es nicht mehr.

00:25:15: Er hatte sein Lohn vor Arbeit, aber er brauchte wie den Lohn getragen und konnte wenigstens seine Rechnung bezahlen.

00:25:25: Das funktioniert ja nicht.

00:25:27: Was ist passiert?

00:25:29: Er hat es noch zuerst akzeptiert.

00:25:33: Dass sie gesagt haben, dass jetzt fertig ist, zahlt nichts mehr.

00:25:38: Dann kam mit einer Rechnigmanik ... und ich sagte, dass einmal muss ich jetzt unbedingt noch helfen, weil er sich sehr in der Enge.

00:25:49: Und dann hat er mir halt dort das zeigert.

00:25:52: und dann habe ich erst erfahren, dass er vor einiger Zeit als Zürich eine kleine Wohnung gemietet hätte für wir lang – das weiß ich nicht mehr – er selber hat gar nicht gewusst, wer dir eine Wohnung benutzt oder Und da hinten steht, er hat einfach in dieser Zeit, dass er seinen Namen für die Wohnung so vorgestellt hat sehr ruhenkostenlos von den Leuten.

00:26:26: Das ist ja ganz klar, dass das total kriminelle Sache war oder dass die Leute, wo das gemacht haben, kriminell sind.

00:26:37: Natürlich hätte mir das zusätzlich sehr große Sorge gemacht, weil das nicht nur die Sucht allein war, sondern auch die Kriminalität, wo dahinter ist und dahinter g'sieh'n.

00:26:54: Und er natürlich mit so übsen.

00:26:58: Ich denke man hat überhaupt keine Erfahrung gehabt.

00:27:01: Aber einfach zum Finanzieren, was er braucht, hat er das einfach

00:27:06: gemacht.".

00:27:07: Aber heißt er, wenn er die Miete noch bezahlt?

00:27:10: Die habe ich nicht bezahlt.

00:27:12: Er hat das gerummt und gereinigt.

00:27:17: Ich sagte aber jetzt ist Schluss.

00:27:19: Jetzt muss andere Hilfe geholt werden.

00:27:23: Und danach ging er nie in den Zug?

00:27:27: Nein, vorläufig nicht.

00:27:28: Er hatte irgendwann mit so einer ihrwitzigen Idee ... dass er das Angebot K hat für Zehtausend Franken.

00:27:38: Wenn er versucht, der Frau vom Ausland verwohnt – selbst gar nicht gewusst – so weit es vor Meld können machen, dass sie kein Hörrotter, das dir einfach einen Aufenthalt kriegt in der Schweiz und den habe ich gesagt ja... Also so naiv kann er nicht sein.

00:27:59: Er meinte, dass es so leicht geht, weil das überprüft wird.

00:28:03: So leicht geht das Schwitz in den Hörraten nicht.

00:28:07: Man hat einfach keine Ausländerin-Hürrate.

00:28:12: Das sah dann ein, aber ich bin mir nicht sicher, ob das nicht seinen Sitz gegenüber mir einen Druckaufbau war ... oder dass ich gleich wieder finanziell unterstütze.

00:28:29: Dann habe ich gesagt, für so etwas habe ich überhaupt kein Verständnis.

00:28:34: Jetzt hört es wirklich auf und dort hatte dann so ... Ja, da hatte ich das Gefühl, dass er bereit ist für einen Entzug.

00:28:45: Hat er eine Reality-Check bekommen?

00:28:52: Euren Stiefsohn war auch ein Einverstand zu meinen Zugs.

00:28:56: Was hättet ihr nach unternommen?

00:28:59: Wir sind miteinander, also mit Sohn und ich, zum Drogenpiraten gegangen.

00:29:06: Und haben da Pirate, Welleklinik oder was immer.

00:29:11: Dann hat mein Sohn die Idee gehabt... Ich hätte einfach gehört davon, dass es da ein Schiff gibt, wo man da im Mittelmeer umeinander kursiert und wo eben so Drogen ... ein Zug praktiziert würde.

00:29:27: Und das würde er jetzt sehr gern machen, wo ich mich dann erkundigt habe was das so etwa wird kostet wie lang und den hat es aber kreisend eine halbe Jahr und pro Monat achtusig Franken.

00:29:41: Und da hätte sich die Krankenkasse nicht daran beteiligt und das ist denn doch zu viel gesehen.

00:29:50: Dann sind wir uns einig geworden in der Klinik wo der Drogenbüro den gesagt hat oder empfohlen hat, wie auch immer.

00:30:02: Und dann habe ich ihn miteinander heim müssen und er sich dort angemeldet.

00:30:13: Und wir haben schnellhaft den Termin übergekommen.

00:30:19: Hättest du das nicht mal eurem Ehemal sagen wollen?

00:30:22: Ja, den habe ich es müssen sehen!

00:30:24: Natürlich ist das für ihn, obwohl er ja auch gemerkt hat.

00:30:29: Und mir auch über die darüber geredet haben, dass er sich stark verändert hat.

00:30:35: Also mit Sonne sich stark veränderte ich.

00:30:39: Der ja auch, aber dass doch er in dem Spiel ist.

00:30:46: So weit hätte er gar nicht gedacht.

00:30:48: Natürlich schockiert und natürlich auch... ...über mich enttäuscht oder verärgert, dass sie das so lange verschwiegen haben.

00:31:04: Ehrlich gesagt von den Rechnungen und von allen, die hier noch gelaufen sind, habe ich nichts erzählt.

00:31:10: Ich habe nicht alles noch wellen verschlechtert.

00:31:13: Und die Beziehung zum Sohn nach irgendwie mehr zu belasten.

00:31:21: Aber näher für einen Zug war er einverstanden?

00:31:24: Ja, als er vorher einverstand.

00:31:27: Und euren Sohn in den Zug ging, ist es sicher sehr befreiend für euch.

00:31:35: Für mich war das eine grosse Entlastung.

00:31:39: Ich bin so froh gewesen und natürlich habe ich dort recht gehofft, dass das etwas bringt.

00:31:49: Der Entzug war auf vier Monate terminiert und die Krankenkasse ... hat sich an dem Bezug auch beteiligt.

00:31:58: Okay.

00:32:01: Durch Entzug hat er sich gelohnt, also hat es das profitiert oder ... Halt nicht?

00:32:07: Ja leider nicht!

00:32:10: Es war so ein Aufbauer-Gesiedlerentzug im ersten Monat in Kontaktssperre gewesen und ab dem zweiten Monat konnte er alle zwei Wochen wieder zurück, als er heilte seine Wege Und die haben schon das erste Mal, wenn ich mich recht erinnere.

00:32:31: Schon das erste mal, als ein Wochenende hier war, habe ich gemerkt, dass er wieder anders ausgesehen hat und vielleicht sogar schon auf dem Weg hierher, zwar mit dem Zug gekommen, vielleicht schon da wieder irgendwelche Kontakt aufgenommen hat?

00:32:50: Ich weiss es nicht!

00:32:51: Aber jedenfalls habe ich jetzt gemerkt... wieder etwas nicht stimmt.

00:32:56: Die haben ihn darauf angesprochen, aber er hat gesagt Nein oder er habe nichts genommen.

00:33:04: Ich habe mit einer Wortrufin bei der Klinik gemeldet bei den Personen, die dafür zuständig sind dass sie das Gefühl hat, dass das keine gute Idee ist, dass es zwischen ihnen wieder heimgekommen und dass ich ziemlich überzeugt bin dass er wieder etwas konsumiert hat und ob sie den Urintests machen.

00:33:30: Und dann hat es geheißen, nein, Sie haben bis jetzt kein Urintest gemacht – wenn's vorläufig auch nicht!

00:33:40: Dann haben wir aber gesagt, wenn ich will, könnte man einen Termin vereinbaren für ein Gespräch.

00:33:46: Und damit bin ich sehr verstanden.

00:33:50: Und der Termin hat natürlich ihre Lüten ja nicht gerade so verzieht, aber das ist glaubt vierzehn Tage später gesehen.

00:33:58: So etwas so genau weiß ich das jetzt nicht mehr.

00:34:02: Wie dem Gespräch ist die Psychiatrin?

00:34:07: Die Person, die zuständig war in der Klinik und ich als Bezugsperson.

00:34:15: Ich habe eben den Güssert, was ich vorher am Telefon schon gesagt habe... und ich das gar nicht gut finde, dass da so wenig Kontrollerstatt findet.

00:34:26: Dann hätte ihr darauf aber die Psychiatrin geantwortet.

00:34:31: Sie gesagt, das machen sie nie, weil sie wenn mit dem Patienten ein so hohes Vertrauen aufbauen, dass der Patient selber auf Drogen verzichtet Obwohl ich keine Ahnung habe für Droger und wie man drogersüchtige Behandler ist.

00:34:57: Aber da habe ich gedacht, dass das ganz

00:35:01: falsch

00:35:02: läuft.

00:35:02: Wo ich zurückgekommen bin, habe ich Kontakt mit dem Drogerpirator aufgenommen und habe ihm das erzählt.

00:35:09: Und auch er hat gesagt, unverständlich, weil so etwas Vertrauen kann man nur... Drogensüchtige, die schon lang, lang drogerfrei lebt.

00:35:23: So viel Vertrauen kann man nur so ein Gegner

00:35:25: bringen.".

00:35:26: Und er gesagt, das kann ich gut ausgehen.

00:35:29: und das war dann auch so.

00:35:31: Im vierten Monat haben sie den Schraubanzogen.

00:35:37: Er hätte nicht mehr heid dürfen.

00:35:42: Er hat Urinntests gemacht Es ging die Zeit um, darum hatte er wieder nach Hause.

00:35:53: Und alles war so.

00:35:56: Alles war für nichts?

00:35:57: Ja.

00:36:00: Nachdem hat er vielleicht auch etwas aufgeben.

00:36:02: Oder ist es schon eine grosse Lachstätte mit dem entzogen?

00:36:07: Eine große Enttäuschung, das war ein Frustrationenttäuschen.

00:36:15: Er hat einfach weiter geschaffen ...

00:36:21: Und eurer Ema?

00:36:22: Wie hat er ...

00:36:24: Ja, er hatte den gleichen Umgang wie vorhin.

00:36:28: Man sprach nicht gross darüber.

00:36:35: In der Zeit war ich froh darüber, weil ich schon sehr enttäuscht war, dass es so viel geschlagen hat.

00:36:44: Das ist vielleicht auch etwas hoffnungslos.

00:36:47: Ja, weil ich wirklich viele kalte Personen in den Zug

00:36:55: habe.

00:36:55: Haben Sie nie aufgehört, seine Technik zu bezahlen?

00:37:01: Zu dieser Zeit noch nicht.

00:37:02: Ich habe immer noch finanziell unterstützt.

00:37:05: Das ist vielleicht ein wenig weniger geworden.

00:37:08: Er hat weiterhin im Betrieb geschaffen.

00:37:12: Nur nach drei Jahren hat mein Mann das Geschäft aufgelöst.

00:37:19: weil er mir auch gesundheitliche Probleme übergekommen hat.

00:37:24: Er hatte im Sohn aber noch geholfen, eine neue Stelle zu finden und die Stelle hätte dann auch noch circa anderthalb Jahre den kalten Paltern.

00:37:40: Aber der ist halt gleich gekündigt worden, weil einfach aus in physischer körperlicher Zustand Schlechtworte.

00:37:51: So hat keine Leistungsfähigkeit, das ist schlecht?

00:37:53: Ja,

00:37:54: und er hat auch massive andere Probleme oder die wirklich viel müssen passieren und nicht können schaffen weil er halt wirklich die Sucht einfach an den Spuren zu seinem Körper hinterlassen hat.

00:38:13: Und dann für diesen Weg hat er nur noch so ... E-Sets oder Sozialeinsätze oder Arbeitslosen.

00:38:25: Und Teilzeitjobs?

00:38:28: Ja, aber für gewisse Zeit einfach nur.

00:38:32: Nicht regelmäßig und auch nie viel längere Zeit.

00:38:37: Feststellungen irgendwo hätte man nicht

00:38:40: mehr können.

00:38:42: Hat er denn nie versucht wegzukommen vom Heroin?

00:38:45: Er

00:38:46: hat dann ein Metatonprogramm

00:38:49: angefangen.

00:38:50: Ein Metaton-Programm?

00:38:51: Ja.

00:38:52: Und

00:38:53: denkt ihr, dass das etwas genützt hätte oder

00:38:55: ... Ich habe sicher es schon genutzt.

00:38:57: Aber nicht, dass der Verandener Drogen weggekommen wäre.

00:39:02: Aber natürlich hat das genützten noch dazu mit seiner späteren Frau.

00:39:10: zusammenzogen.

00:39:13: Und das hat mir dann eine grosse Entlastung gegeben, weil ich wusste jetzt ist auch jemand anderes, der sich um ihn kümmert.

00:39:25: natürlich habe ich sie beide weiterhin unterstützt aber es ist schon weniger geworden

00:39:32: und

00:39:32: darüber bin ich sehr froh

00:39:35: gewesen.

00:39:37: Wenn ihr jetzt so zurückdenkt seine Suche, die ihr noch verantwortlich hatte und so.

00:39:44: Hat er dann ständig das Gefühl gehabt, dass der eben verantwortliche war?

00:39:49: Und dass er auch irgendwie eures Leben kontrolliert hat?

00:39:55: Ja, so kann man das sicher sagen.

00:39:58: Ich meine es ist ja schon bei Kindern, die nicht irgendein grosses Problem haben als Eltern ... Denkt mich immer und hofft, dass es immer gut geht.

00:40:09: Und wenn irgendjemand auf einem zukommt ... Oder dann macht man sich immer Sorgen.

00:40:15: Aber umso mehr, wenn ein solches großes Problem einfach stattlässt, wenn das Leben kommt, kann man schon sagen, dass das sehr auch mit eigenem Leben viel Lust hat.

00:40:36: War die schwierigste Phase vor Abhängigkeit mit deinem Sohn?

00:40:43: Ja, was soll ich da sagen.

00:40:45: Es war alles schwierig.

00:40:49: Natürlich dort, wo ich Fahrer habe wegen dem Heroin.

00:40:55: Weil ich sagte zuerst, der Cannabis-Produkt ... Ich habe das nicht so schlimm empfunden.

00:41:04: Aber dann, als ich merkte auch wie ein ... wie es in der Persönlichkeit sich geändert hat.

00:41:12: Und wo ich gewusst habe, dass das doch mit Heroins tun hat und die auch drüber gelesen haben, hat mich das schon sehr beeinträchtigt.

00:41:27: Gibt's da etwas, was dir heute anders machen

00:41:30: würde?

00:41:32: Das kann ich jetzt nicht beantworten – das weiß ich nicht!

00:41:36: Ich weiss nicht, wie ich heute reagieren werde oder ob ich groß anders reagiere.

00:41:41: Ich weiss das nicht.

00:41:42: Das kann ich nicht sagen.

00:41:45: Und habt ihr den Oma geschafft, diesen Stress abzuschalten oder abbauen?

00:41:51: Ja.

00:41:52: Durch dass mein Sohn mit späterer Frau zusammengezogen ist, war es natürlich schon ein bisschen Beruhigung.

00:42:04: Ich hatte die Unterstützung nicht ganz ... Wecken, weil sie ja beide doch ein wenig Unterstützung gebraucht haben.

00:42:14: Und dann noch, dass ich mit meinen Enkelkindern viel Zeit verbringe und viele Ausflüge habe können machen und so sehr, sehr viel

00:42:28: Freude kann.

00:42:30: Welche Auswirkungen spürst du dir noch bis heute?

00:42:35: Ja ... Ich will sagen eine gewisse Truhe Darüber, dass es mir nicht gelungen ist, mein Stiefsohn zu einem tüchtigen lebensbejahrenden fröhlichen Menschen heratzt.

00:42:55: Vielen Dank, dass ihr euch das Interview noch habt.

00:42:59: Habt ihr noch etwas, was ihr erwähnt?

00:43:02: Ich habe das gerne gemacht und ich hoffe, dass die Geschichte, die ich jetzt erzählt habe ... Viele junge Leute hören und sehen, dass so eine Sucht nicht sie selber sondern auch der Angehörige viel Leid bringt.

00:43:26: Im Jahr zehntausend ist ihre Sohn-Erläder im Autor von sechsundfünfzig Jahren gestorben.

00:43:33: Seine Mutter hat gesagt, dass er nie komplett vom Heroin schweckt.

00:43:39: Mir hat das Interim mit dieser Angehörung sehr berührt und ich kann mir jetzt viel besser vorstellen, wie schwierig diese Situationen für Angehörige sein können.

00:43:48: Darum ist es wichtig, dass es gute Beratungsstellen gibt.

00:43:52: Deshalb nehme ich euch jetzt mit zum Gespräch mit Frau Melody di Antonio und Frau Martina Schad.

00:43:58: Die ADE arbeitet barstiftig, versucht auf Kontakt in Bern und hat sich freundlicherweise breitergelegt, meine Fragen zu beantworten.

00:44:07: Die zwei Fachpersonen haben das Interview mit den Angehörigen bereits angehört und konnten sich schon vor unserem Treffen Gedanken übermachen.

00:44:16: Mein Name ist Martina Schade, ich bin Sozialarbeiterin und arbeite seit sechs Jahren in der Kontaktsuchtbehandlung.

00:44:24: Mein name ist Melody Antonio, Ich bin auch Sozialarbeiterin

00:44:28: und arbeibe

00:44:28: seit acht Jahren hier

00:44:29: im Kontaktesuchbehandeln.

00:44:33: Kannst du dir kurz euren bruflichen Hintergrund im Bereich Suchtarbeit beschreiben?

00:44:39: Ich habe mich in zweiten Praktikum im Rahmen des Studiums Soziale Arbeit in Berlin

00:44:44: gemacht,

00:44:44: bei der Suchtberatungsstelle BISTA, die ist einer von den grössten Trägeren in Berlin und habe nachher auf eine Sozialkinche geschaffen.

00:44:56: Und ich bin seit

00:44:56: sechs Jahren hier

00:44:58: in der Suche

00:44:59: bekannt.

00:45:03: Vorpraktikum für das Studium für soziale Arbeit in Kontakt

00:45:07: gemacht.

00:45:08: Und

00:45:09: er nochmal ein Zweizpraktikum

00:45:11: und Kontakt,

00:45:13: und hat dann eigentlich direkt nach dem Studium im Kontakt geschaffen und habe jetzt vor acht Jahren genau hier auf

00:45:22: Bern gewechselt.

00:45:23: Und ja, bis dahin bin ich

00:45:25: da!

00:45:27: Wie häufig habt ihr mit ... Heroin abhängen und in ihrer Familie zu tun im Alltag?

00:45:33: Also während der Arbeit so.

00:45:38: Ehrlich jeden Tag,

00:45:39: fast... also

00:45:41: wo wir hier sind, wo wir arbeiten

00:45:42: mit

00:45:43: Angehörigen vielleicht nicht unbedingt.

00:45:46: Aber die Leute, die bei uns sind Patienten,

00:45:48: haben

00:45:49: sie oft substituiert.

00:45:50: Es gibt natürlich aber auch Menschen, die nicht substituieren sind also

00:45:53: nicht heroine Konsumenten

00:45:55: waren oder sie sondern andere Substanzen.

00:46:00: Man kann sagen, dass das eine unserer Hauptaufgaben ist.

00:46:09: Wie typisch sind die emotionalen Belastungen, die die Angehörigen geschildert haben?

00:46:20: Die Emotionen wie Hoffnung und Enttäuschung,

00:46:25: Scham, Steigmann

00:46:27: ...

00:46:30: Das muss typisch sein.

00:46:32: Und auch typisch als generell?

00:46:37: Ja,

00:46:38: hätte ich

00:46:43: schon gesagt.

00:46:44: Welche Reaktionen oder Verhaltensweisen vor Angehörigen ist Ihnen sehr besonders typisch?

00:46:51: Also Ihre erste Reaktion auf die Droga Abhängigkeit, oder so.

00:46:57: Mir ist eigentlich so vor allem die Überforderung und die Hilflosigkeit.

00:47:04: Ist mir v.a.

00:47:05: so klein geblieben... ...und hätte ich jetzt etwas aus... Typisch oder sehr verständlich,

00:47:12: vor allem

00:47:13: in die Eingeschluft.

00:47:15: Und vielleicht auch nicht nötig, ein Aktivismus

00:47:18: hinzukommen?

00:47:21: Ja genau.

00:47:22: Aktivismus, also irgendwie kann

00:47:24: ich helfen.

00:47:24: Sie hat

00:47:25: sich ja auch sehr schnell

00:47:26: aufgeholt und aber das verschwiegen gegenüber dem

00:47:29: Partner.

00:47:31: Das kann typisch sein oder auch

00:47:34: nicht.

00:47:37: Gibt es da gerade Aussagen für einen ... Wenn man die Kopfhänge hat, würde er darauf enttüten.

00:47:49: Wir haben das vor allem diskutiert.

00:47:51: Wie

00:47:51: kann

00:47:53: man

00:47:53: sich mitverschweigen?

00:47:56: Die Thematik oder quasi den Bild bewahren und weiss ich nicht ... Sonst will es noch mittelter

00:48:12: werden.

00:48:12: Ich denke, wenn zum Beispiel die Angehörigen das ihrem Ehemann hätte gesagt, dass es nicht mehr wie Konflikte und Stress in Familien geben würde.

00:48:26: Oder er ist auch der, der mit meinen Arbeiten so hat.

00:48:30: Und wenn er hier nicht gearbeitet hätte, dann wäre es wahrscheinlich auch nicht möglich gewesen mit einem Entzug usw.

00:48:39: Es

00:48:43: kann sein, dass es schwieriger geworden wäre.

00:48:45: Wenn wir jetzt in diesem Sinne nicht beurteilen, aber das ist ... Von unserem Gesichtspunkt ist das etwas, was typisch schwer für eine solche Abhängigkeit ist oder wie die Person weisst, um zu beschützen.

00:49:04: Schlussendlich wissen wir ja nicht, ob es wirklich schlimmer aussen kommt oder nicht.

00:49:08: Aber das ist wie die Anahme und man will die Person vor dem bewahren.

00:49:13: Und du denkst eigentlich, dass das

00:49:14: Konstrukt quasi aufrechterhalten.

00:49:18: Wird es dir näher gut oder nicht so gut beurteilen?

00:49:24: Das ist schön so hier und das ist sehr heimlich.

00:49:27: Wie sagt ihr?

00:49:29: Ja, längerfristig

00:49:30: sehe ich

00:49:30: es natürlich schon immer wie schwierig.

00:49:32: Irgendwann hat er dann auch

00:49:34: mitbekommen...

00:49:38: Ach, lebt nicht.

00:49:39: Oder

00:49:40: einfach so der Klumpf oder den Schock

00:49:42: vielleicht noch viel grösser gewesen.

00:49:44: Einerseits.

00:49:45: Also wir haben uns auch gefragt,

00:49:46: okay hat

00:49:47: er es wirklich einfach nicht gesehen?

00:49:51: Oder vielleicht auch ein bisschen nicht wollen

00:49:52: gesehen?

00:49:53: Ist eigentlich ein wenig nicht wollen sehen.

00:49:56: Genau, weil sie wie sie an das verzählt ist und dann recht offensichtlich

00:50:00: war, wie sie's

00:50:00: verhaltet, verändert...

00:50:05: Ja, das

00:50:06: war sehr langsamer als die Einzige.

00:50:08: Ich wusste sicher auch, dass

00:50:11: die ganze Last auf

00:50:12: ihr allein war.

00:50:13: Sie konnte sich

00:50:14: fast doppelweismäßig nicht

00:50:16: mit ihrem Partner und ihrem Mann

00:50:18: ausduschen können.

00:50:20: Irgendwann kommt es früher oder später so etwas Gleiches zu sagen.

00:50:24: Und dann war

00:50:25: es ja schon etwas

00:50:26: zu grosser.

00:50:27: Ja, ich habe mich nicht gewusst.

00:50:31: und für die psychische Gesundheit.

00:50:34: Oder sie hat ja geschildert zu den Momenten, in denen er auf Zürich ist gefahren.

00:50:39: Wie das für sie war mit dem Warten oder dass es unaushaltbar war als auch bei der Angst, dann wieder zurück passiert ihm irgendetwas.

00:50:48: Und in diesen Momenten eben ganz alleine zu sein, damit wissen wir, dass wir ihn immer mitteilen

00:50:55: können.

00:50:55: Und nebenan ist aber

00:50:56: vielleicht noch über irgendeine Interaktion mit.

00:50:59: Also echt all diese Sachen ... stelle ich mir sehr belastend vor für sie, oder mit dem wir ganz alleine müssen umgehen

00:51:06: und eigentlich

00:51:07: mit niemandem

00:51:08: darüber zu reden.

00:51:11: Wie tut ihr den Umgang mit der finanziellen Unterstützung

00:51:17: bewerten?

00:51:19: Hat es nicht zu viel, zu wenig, hat er da ...

00:51:25: Ja also zu viel oder zu wenig das wollte ich nicht beurteilen kann ich jetzt auch nicht.

00:51:30: aber Es ist auch eine genaue Problematik, die man in einer solchen Situation als Angehörige hat.

00:51:38: Man will einfach möglichst

00:51:39: helfen

00:51:42: und schlussendlich schon geholfen haben, vor gewissen Situationen zu bewahren.

00:51:47: Aber in diesem Sinne, das Zucht zu minimieren oder dort mitzuhelfen ... Das hat sich dann eher geliegt nicht.

00:51:57: Irgendwo durchhatte man ja, dass es eher etwas finanziert.

00:52:04: Sie hat ja wie immer in seinen Rechnungen bezahlt, so Miete im Sohn.

00:52:10: Hat sie das auch eine öhrere Meinung?

00:52:13: früher aufgehören vielleicht?

00:52:15: Weil näher, was sie aufgehört hat ist es ja eigentlich näher soweit gekommen also am Schliessend dass halt eher in die Klinik ging.

00:52:25: Also...

00:52:28: Ja, finde ich noch schwierig zu sagen.

00:52:30: Was man sicher kann sagen ist halt, wenn man halt je freuchert, dass man aufhört mit dem.

00:52:36: Du hast früher gespürt, dass die Person wirklich Konsequenzen von seinem Verhalten

00:52:40: hat.

00:52:40: Und du tene dich dann entsprechend auch irgendwie Schritte einleiten oder behalte nicht?

00:52:47: Das ist beides möglich.

00:52:48: oder aber ... Sie halten diese Konseqenzen wie nicht spürbar und dann muss man ja nicht wirklich etwas

00:52:56: verändern, oder?

00:53:01: Hey dir!

00:53:02: Aber so irgendwo... So was, wo ihr denkt, nein das hätte sie jetzt nicht so machen.

00:53:10: Schleuer war, hat man da irgendwie früher aufgehört Geld gegeben?

00:53:16: Also natürlich das mit dem Vereinlichen.

00:53:18: Vielleicht hätte sie so früher sagen.

00:53:20: Aber ist es noch etwas?

00:53:23: Ja glaube ich.

00:53:24: Werden

00:53:26: wir es eh nicht.

00:53:26: Aber die Krizzepunkte

00:53:29: je nachdem

00:53:29: der Mann einbeziehen

00:53:31: weil es doch ja

00:53:34: also sein Kind ist und genau den Mann in Beziehung und die Finanzen vielleicht schon... Sie hat nämlich ein paar Mal gelobt, wenn sie gesagt hätte.

00:53:47: Das letzte Mal war das letzte Mal.

00:53:51: Und es ist das, was man auch für eine Gagwürdigkeit

00:53:58: kommt zu schaden.

00:54:00: Was hat die angehörige Person eurer Meinung nach besonders gut gemacht?

00:54:05: Ich habe es sehr schnell gefunden, dass sie jetzt Zeit ist... dass es relativ etwas Neues war und jetzt auch für sie etwas

00:54:16: Neus.

00:54:16: Es ist sehr wertfrei, offen auf ihn zu gehen.

00:54:23: Es gibt dann Anschuldigungen nach Vorwürfen, nach Schuldzuweisung.

00:54:28: Ich bin wirklich mega unterstützend.

00:54:31: Darum bemüht wie

00:54:33: möglich

00:54:34: ein Hilf anzubieten

00:54:36: und da sein für ihn.

00:54:39: Das finde ich megaschön!

00:54:42: Sehr grosse Loyalität,

00:54:43: Unterstützung.

00:54:44: Und dass sie sich gleich recht rasch hat zu dieser Zeit.

00:54:49: Die

00:54:50: Droge,

00:54:50: sogar an die Drogenberatung in der Segnant-Code

00:54:53: ist sicher noch sehr

00:54:59: gut gewesen.

00:55:00: Was ist eurer Meinung nach der wichtigsten Faktor?

00:55:03: Damit Familien in solchen Situationen überleben können und das Situation

00:55:09: verstehen kann?

00:55:13: Ja einerseits Transparenz.

00:55:18: Mit der Betroffenen-Person kann man sagen, wie viel man unterstützt und

00:55:23: auch nicht.

00:55:25: Und

00:55:25: die Akzeptanz für alle ist für die gesamte Gesellschaft,

00:55:29: dass die Sucht

00:55:30: krank ist.

00:55:34: Wenn es näher

00:55:34: mal so ankommt ...

00:55:36: Das sollte sich doch etwas zusammennehmen und weniger konsumieren.

00:55:41: Es ist aber wirklich offiziell eine Krankheit.

00:55:44: Man kann das akzeptieren.

00:55:47: Kann man

00:55:48: schon wieder deinen anderen Umgang damit

00:55:49: haben.

00:55:54: Gibt es einen welchen Unterstützungsangebot, der Angehörigen und betroffenen Personen in Bern oder in Schweiz empfehlen?

00:56:06: Also den Angehöhrungen sind für die Berner Gesundheit eigentlich häufig

00:56:12: näher.

00:56:13: Es gibt auch solche

00:56:15: Selbsthilfegruppe.

00:56:22: und bei den Betroffenen kommt ein bisschen

00:56:27: auf die Problematik

00:56:28: darauf ab.

00:56:28: Ob es irgendwie abgesehen von uns noch etwas Spezifisches

00:56:32: könnte

00:56:33: brauchen?

00:56:38: Welche Bordschaft will dir jetzt eine Angehörige von heroinerpengenden Personen gerade auf einen Weg mitgeben?

00:56:51: Ja, das Wichtigste ist sicher halt gleich.

00:56:53: Gesundes Abgrenzen, so gut man das kann.

00:56:56: Man verliert es sicher nicht selbervoll, sondern wie im Flüger hat man eine Maske

00:57:02: an

00:57:02: und ich kann den anderen

00:57:04: schauen, aber sicher ist es am Anfang sehr schwierig.

00:57:09: Mit dem Abgrenzungen kann man abgeben, damit man gewisse Sachen professionell stellen kann, die sich die Person erholen kann.

00:57:23: Ja,

00:57:24: dass sich die betroffenen Personen wie aber auch die Angehörigen professionelle Hilfe holen können,

00:57:29: wo sie das nötig haben.

00:57:33: Dass man diese Rolle nicht mehr tut, wir schlagen, dass wir älteren bei den Ältern

00:57:38: geschwistert

00:57:38: sind

00:57:41: und nicht, dass sie quasi so verschmelzen

00:57:45: sollen oder

00:57:47: etwas professionellem, aber da gleich wie nicht.

00:57:50: Oder dass sie wirklich noch ... und für einen anderen emotionalen Leben oder Betroffnungen nicht begegnen.

00:57:58: Danke vielmals, dass ihr euch heute Zeit genommen habt für den Podcast und das Interview.

00:58:05: Wenn wir jetzt nochmal zurück zum Anfang des Podcasts gehen, wird mir vor allem eines klar.

00:58:11: Hinter der Heroinabhängigkeit steckt viel mehr als man von aussen sieht.

00:58:16: Es ist nicht nur die abhängige Person betroffen sondern eben auch ihre Familie und die Menschen, die ihr erneut stehen.

00:58:24: Die Geschichte von meiner Interviewpartnerin hat gezeigt, wie schwierig es sein kann, jemandem zu helfen und gleichzeitig seine eigenen Grenzen zu schützen.

00:58:32: Und das Gespräch mit meinen Fachpersonen haben wir auch gezeigt, dass es in solchen Situationen nicht immer einen richtigen oder falschen Weg gibt.

00:58:40: Wenn ihr selber oder jemand in eurem Umfeld mit einer Suchtproblematik kämpft, müsstet ihr damit nicht erleben bleiben!

00:58:47: Fachstellen, wie Kontakt in Bern bei der professionellen Unterstützung und Beratungen rund um das Thema Sucht an.

00:58:55: An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich bei meinen Interviewpartnerinnen bedanken, dass sie bereit war so offen über ihre persönlichen und teilweise sehr schwierigen Erfahrungen zu reden.

00:59:06: Und natürlich auch bei Melody Di Antonio und Martina Schad von Kontakt für ihre Zeit und ihr fachlicher Wissen.

00:59:15: Zum Schluss möchte ich euch danken für die Zulassung!

00:59:18: Ich hoffe, dass der Podcast nicht nur euch informiert hat sondern auch zeigt was für Auswirkungen eine Heroin-Abhängigkeit auf ihres familiären Umfeld aber kann.

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